Vereinshaus Ferienwoche 2021

In diesem Jahr fand die bereits Tradition gewordene Ferienwoche des Vereinshauses vom 02.08. – 06.08. statt. Das Wetter war, entgegen aller Erwartungen stets auf unserer Seite. Auch in diesem Jahr zwangen uns die Coronabestimmungen kurzfristig einige Änderungen vorzunehmen. Die Fahrt nach Liberec wurde durch einen Besuch im Saurierpark Kleinwelka ersetzt.

Am Montag trafen wir uns wie im letzten Jahr am Klosterbrunnen des IBZ. Insgesamt bestand die Gruppe aus 9 Kindern und zwei Begleiter*innen. Wir wanderten wieder ins grüne Klassenzimmer und verbrachten schnitzend und spielend einen schönen Vormittag. Es wurde einander kennengelernt und zur Mittagszeit der Grill angeworfen. Auch ein kurzer, heftiger Schauer konnte die Laune nicht trüben. An dieser Stelle gilt mein Dank dem Team vom Bauamt, welches uns das gesamte Equipment brachte, beim Aufbau half und schließlich wieder abtransportierte. Nach dem Mittagessen wanderten wir zurück ins IBZ und wurden herzlich von Herrn Salditt empfangen, der uns den Neiße-Radweg entlang, in den Wald führte. Allerlei Wissenswertes wurde erfahren. Wussten Sie warum Bäume abwechselnd helle und dunkle Jahresringe bilden? Diese und andere Fragen beantwortete Herr Salditt gern und führte zudem einige spannende Wahrnehmungsübungen mit den Kindern durch. Vielen Dank dafür. Damit war der erste Tag auch schon vorbei und die Busausflüge konnten beginnen.

Dienstag ging es mit dem „Rennersdorfer“ nach Kleinwelka in den Saurierpark. 15 Kinder und drei Begleitpersonen waren dabei. Bereits eine halbe Stunde nach der Ankunft waren die ersten Kinder pitschnass. Wasser hat scheinbar eine sehr große Anziehungskraft. Dieses Problem konnte aber mittels neuer T-Shirts gelöst werden. Kleinere Gruppen fanden sich zusammen und erkundeten jeweils eigenständig den Park. Zur Mittagszeit konnte das Mittagessen frei gewählt werden und ausnahmslos alle entschieden sich für Pommes. Wer hätte das gedacht. Danach war klettern angesagt. Bis zur Abfahrt wurde Runde um Runde im Kletterpark gedreht und manche der Kinder ließen sich ein Eis schmecken. Pünktlich beim Verlassen des Parks begann ein gewaltiger Regen und wir mussten zum Bus sprinten. Es half nichts… wir wurden alle nass. Aber bis dahin war kein Tropfen gefallen.

Ähnlich erging es und am Mittwoch, als das Wetter bis kurz vor unserer Abfahrt hielt und erst der Marsch zum Bus von einem Schauer begleitet wurde. Wir waren im Zittauer Tierpark und dieser ist für sich selbst schon eine Reise wert. Marie begleitete uns ins Käferkabinett, wo wir auch später zu Mittag aßen. Bis dahin erkundeten wieder einzelne Gruppen den Park und nach dem Mittagessen wurde es dann ernst. Marie breitete allerlei Bastelutensilien und verschiedenes „Füllmaterial“ vor und die Kinder saßen gespannt auf ihren Stühlen. Aufgabe war es, den Tieren eine Beschäftigung zu bauen, in der das jeweilige Futter in z. B. Papprollen mit Stroh oder Wolle versteckt war. Anschließend gingen wir in die Gehege und erlebten hautnah, wie die Tiere sich an das Futter herankämpften. Der Baummarder hatte dabei besonders große Schwierigkeiten, was aber zu großer Belustigung führte.

Am Donnerstag ging es nach Einsiedel. Wer sich Klarheit und Übersicht in einem Freizeitpark wünscht, der ist hier definitiv verloren. Das Vertrauen in die Kinder, die sich wieder weitestgehend frei bewegen durften, hat sich aber gelohnt und bis auf ein paar Blessuren fanden wir uns mittags alle in der Baumschänke ein, um uns zu stärken. Anschließend wurden bis dahin noch unbekannte, neue Abschnitte des Parks erkundet und kurz vor der Abfahrt wurde es nochmal so richtig nass. Ein großes Feld, ähnlich einer Wasserbettmatratze bildete den Abschluss des Tages und so ziemlich alle Kinder mussten sich anschließend umziehen.

Am Freitag ging es dann nach Oderwitz in die „Erfinderkiste“. Hier wurden wir von Kerstin, welche aus meiner Sicht nirgends besser hinpasst als dort, begrüßt und eingeführt. Da war für jeden was dabei. Es wurde gebastelt, gespielt, gehämmert und gesägt. Manche verkleideten sich auch. Das Gelingen dieses Vormittags lag maßgeblich an der liebevoll und umfangreich ausgestatteten Umgebung, sowie der Kreativität der Kinder. Nach einem üppigen Mahl aus dem Hause Antepia, welches uns ins Vereinshaus geliefert wurde, gingen wir geschlossen ins MEWA-Bad und ließen die Woche ausklingen.

Mein Dank für die erfolgreiche Umsetzung dieser Woche gilt in erster Linie den Kindern selbst, die dem ihnen entgegengebrachten Vertrauen stets gerecht wurden. Weiterhin danke ich Katharina und Florentine. Ohne euch hätte diese Veranstaltung nicht stattgefunden. Ebenso möchte ich dem „Rennersdorfer“ Herrn Fielehr danken, der uns täglich ans Ziel und wieder nach Hause brachte. Vielen Dank auch an Frau Engmann für Ihre moralische Unterstützung und all die vielen, kleinen, wichtigen Informationen. Abschließend gilt mein Dank Frau Richter und Frau Seidel, die mich in ihre Frühstücksrunde aufnahmen und Herrn Fabisch, der sein Wissen mit mir teilte und mit all seiner Erfahrung hilfreich zur Seite stand.