Werte Gäste

Eingebettet in die nördlichen Ausläufer des Oberlausitzer Berglandes liegt das kleine Städtchen Ostritz. Die Neisse, welche an Ostritz vorbeifließt, markiert die Grenze zum Nachbarland Polen.
2016 feierte Ostritz sein 775 jähriges Stadtjubiläum. Das Kloster Marienthal, welches zu Ostritz gehört, ist noch ein paar Jährchen älter - 1234 steht auf der Gründungsurkunde.
Mit seinen Ortsteilen Marienthal und Leuba kommt Ostritz auf ca. 2500 Einwohner.

Tourismusmagnet ist zu allererst das Kloster Marienthal sowie das IBZ (Internationales Begegnungszentrum) auf dem Gelände des Klosters. Ostritz selbst, mit seinem Kleinstadtcharakter, den Umgebindehäusern in der Altstadt, bzw. Marienthal, sowie seinem historischen Stadtkern ist aber auch eine Reise wert. Der Jakobsweg von Görlitz nach Prag, die Via Sacra (Oberlausitz) und der Oder-Neisse Radweg führen durch Ostritz.
Das Kloster Marienthal, das IBZ, aber auch viele private Anbieter sorgen für ausreichende Übernachtungsmöglichkeiten (Gastgeberverzeichnis).

Ostritz selbst kann aber auch als Ausgangsstation für Ausflüge in die Umgebung dienen. In Richtung Osten laden uns die Ausläufer des Riesengebirges nach Polen und Tschechien ein. Ausflüge nach Bad Flinsberg (Polen) oder Liberec (Tschechien) - mit Besuch des Jeschken, des Zoo´s oder des Botanischen Gartens - sollten auf dem Tagesprogramm stehen. Viele Burgen und Schlösser laden nach Tschechien ein. Nach Süden lockt das Zittauer Gebirge mit seinen vielen Wanderwegen und Bergen - jeder Berg eine Attraktion - aber auch die kleinen Ortschaften - stellvertretend genannt Oybin, Jonsdorf, Lückendorf, Waltersdorf, Großschönau - sind Tourismusmagnete.
(rechts: Cafe´ & Konditorei Giersch in Ostritz)

In Richtung Westen grüßen uns die Hügelketten des Oberlausitzer Berglandes. In unmittelbarer Nähe zu Ostritz künden eine Reihe stillgelegter Steinbrüche mit ihren freiliegenden Basaltsäulen vom vulkanischen Ursprung der Gegend.
Wer auf mittelalterliche Architektur, steht sollte sich Görlitz und Bautzen nicht entgehen lassen. Die Stadtkerne dieser Städte geben ein anschauliches Bild wieder, wie das Leben vor 500 Jahren gewesen sein könnte. Beide Städte locken aber auch mit ihren Naherholungszentren - Bautzener Stausee bzw. Berzdorfer See bei Görlitz.
(links: ehemaliger Steinbruch bei Ostritz)
 

Das Neissetal - direkt an das Kloster Marienthal angrenzend - bietet Entspannung und Erholung pur. Es verbindet Ostritz/Marienthal mit dem Ort Hirschfelde/Rosenthal. Fast immer in unmittelbarer Nähe zur Neisse führt uns der Oder-Neisse-Radweg durch ein wunderschönes Stückchen Natur. Die Strecke kann zu Fuß, mit dem Rad, dem Schlauchboot, aber auch mit der Bahn bewältigt werden.
So bietet es sich zum Beispiel an, mit der Bahn von Ostritz nach Hirschfelde zu fahren, wobei es hier zu einer Besonderheit kommt, da sich der Bahnhof auf der anderen Seite der Neisse - in Polen - befindet.
(rechts: Blick in das Neissetal)

Da die Bahnstrecke höher verläuft als der Radweg auf deutscher Seite, hat man immer wieder einen herrlichen Blick auf das Tal der Neisse. Von Hirschfelde wandert man ein kurzes Stück nach Rosenthal. Von hier aus kann man durch das Neissetal zurückwandern oder man mietet sich beim Familienbetrieb Engemann ein Schlauchboot und fährt zurück bis zum Kloster Marienthal.
Egal für was Sie sich entscheiden, benutzen Sie bitte nur die ausgewiesenen Wege, da das Neissetal auch selten gewordenen Tieren und Pflanzen eine Heimat gibt. Wer mit offenen Augen und ein wenig Aufmerksamkeit die Wege benutzt, wird auch so die eine oder andere Entdeckung machen.